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16–09–2019

Visuelle Kommunikation


VR-Brille als aufsteigender Kommunikationskanal

Virtuelle Realität ist schon seit einigen Jahren für ihre spektakulären Erfolge in der Gaming-Branche bekannt. Doch nun wird sie auch seitens der Unternehmenskommunikation beleuchtet und eingesetzt.

Die VR-Brille ist in vielerlei Hinsicht ein revolutionäres Werkzeug der Unternehmenskommunikation, angefangen beim Employer Branding. Umworbene Arbeitnehmer dürfen bei einer 360° Führung ihres zukünftigen Arbeitsplatzes auf den Geschmack kommen, bis dass sie dann ihre Ausbildung in virtuellen Holodecks abschließen. Das sind individuell designbare, digitale Räume, in welchen sich zukünftig alle Kommunikation eines Unternehmens abspielen wird. VW probiert das mit dem sogenannten „Digital Realities Hub“ aus, in welchem etwa 10.000 Beschäftigte nach abgeschlossenem Training dort Workshops besuchen oder ihren ganz normalen Arbeitsalltag führen werden.

Noch wird die VR-Brille hauptsächlich zum Training oder für Verkaufszwecke genutzt, aber schon bald wird sie in der internen Kommunikation eines Unternehmens eine bedeutende Rolle spielen. Nicht nur Team-Building könnte so um einiges vereinfacht werden, je fortgeschrittener die Technik, und damit höher die Immersion wird, desto produktiver kann der digitale Arbeitsplatz genutzt werden. Die Mitarbeiter können so mit ihren identischen Avataren an Meetings teilnehmen oder Produktionsstätten, Arbeitsprozesse und Arbeitsbedingungen kennenlernen, ohne ihren Schreibtisch zu verlassen und sprengen damit endgültig die physischen Grenzen eines Smartphones.