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02–09–2020

Strategische Kommunikation


Reputation – Studie liefert „Best Cases”

Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung, wenn sich Menschen ein Urteil über Unternehmen bilden. Das Verletzen von sozialer, ökologischer oder ökonomischer Verantwortung führt zur sinkenden Akzeptanz. Im schlimmsten Fall führt das zum Verlust der „Licence to operate“. Nicht wenige gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie dem Thema Nachhaltigkeit im Reputationsmanagement in Zukunft noch mehr Bedeutung verleihen wird. Das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) ist in seiner Studie „Höchste Reputation“ der Frage nachgegangen, welches Unternehmen den besten Ruf in seiner Branche genießt. Auf Basis einer KI-gestützten Social-Listening-Analyse untersuchte das IMWF dafür die Reputation der 5.000 größten Unternehmen in Deutschland aus 270 verschiedenen Branchen. Die Reputation ist über die Branchen hinweg sehr unterschiedlich. So schneiden die Anbieter von Brillen und Kontaktlinsen mit 86 von 100 Punkten sehr gut ab, während Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche tendenziell eher schlechter bewertet werden. 

Die Studie sei nicht bloß als rein informatives Reputationsranking zu verstehen, erklären die Studienautoren. Sie bietet auch eine Sammlung von „Best Cases“ und liefere so eine ideale Voraussetzung, von anderen Unternehmen zu lernen.