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13–05–2014

PR & Coaching


PR vs. Coaching oder PR & Coaching?

PR-Verantwortliche sind zunehmend mit Aufgaben aus dem Coaching konfrontiert und viele Berufskollegen lassen sich auch darauf ein. Wo aber hört PR sinnvoller Weise auf und wo beginnt Coaching? Wo liegen die zentralen Unterschiede dieser beiden Fachdisziplinen und ist eine exakte Abgrenzung überhaupt möglich?

 
„Für mich steht immer der Kunde und somit der Anspruch nach einer bestmöglichen Beratung im Vordergrund. Aufgrund meiner Erfahrungen und Ausbildungen verfüge ich über Kenntnisse aus beiden Welten, wahrscheinlich DER Grund, warum es mir ein zentrales Anliegen, die notwendige Abgrenzung von Coaching und PR stärker ins Bewusstsein zu rücken“, betont Nina Panholzer, PR-Beraterin und systemisch ausgebildeter Coach, die sich als Mitglied der PRVA-Arbeitsgruppe „Coaching & PR“, eingehender mit dieser Thematik befasst.

 
Fachberatung versus Prozessberatung
Der grundsätzliche Unterschied beider Professionen liegt ganz klar im Beratungsansatz: Der PR-Berater ist in erster Linie Fachberater, der Coach hingegen kann als Prozessberater verstanden werden. Ein Coach schafft vielmehr die Bedingungen, die seine Kunden veranlassen selber die erforderlichen Entscheidungen zu treffen. „Systemisches Coaching geht immer davon aus, dass die Lösungskompetenz beim Kunden liegt. D.h. als Coach leite ich lediglich an, rege an, gebe Feedback, aber sage dem Kunden nicht, wie er bestmöglich vorgehen sollte“, erklärt Nina Panholzer.

 
Licht ins Dunkel bringen…
Dass das Thema beide Branchen beschäftigt, zeigt der eigens dafür gegründete Arbeitskreis des PRVA sowie ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Coaching-Magazins (02/2014).“
Um das Bewusstsein dieser notwendigen Abgrenzung bei den PR-Profis zu schärfen, veranstaltet der PRVA im August seinen ersten dbzgl. PRofi-Treff. Weitere Veranstaltungen, auch in den Bundesländern, sind vorgesehen.