Prizovsky&
Partner
Decision&
Communication
Intelligence
24–06–2016

Krisenkommunikation


Kommunikation in der Krise – was sich Journalisten wünschen?

Der Public Relations Verband Austria (PRVA) hat das IFES-Institut mit einer Befragung von Unternehmen und Journalisten beauftragt, um festzustellen, wie Kommunikation und Zusammenarbeit rund um Krisenthemen von beiden Seiten wahrgenommen werden.

Während Unternehmen angeben, dass ihre Krisenkommunikation in der jüngsten Vergangenheit sehr gut (26 %) oder gut (47 %) funktioniert hätte, sind Journalisten gegenüber ihren Ansprechpartnern auf Unternehmensseite wesentlich kritischer. Laut ihrer Wahrnehmung gehen viele Unternehmen in der Krise nicht planvoll, sondern nur bedarfsorientiert vor.

Die Frage an Medienvertreter nach konkreten Verbesserungsvorschlägen lässt sich in nachfolgender „Wunschliste“ zusammenfassen:

• Verlässliche Ansprechpartner sind gefragt – knapp die Hälfte der befragten Journalisten vermissen eine Auskunftsperson
• Offenheit statt No-Comment-Policy
• Pro-aktives Kommunizieren
• Ehrlichkeit statt Wahrheit auf Raten
• Schnelligkeit, wenn es um Reaktionszeiten geht
• Keine Bevorzugung von bestimmten Medien
• Wissen um Zeitabläufe in Redaktionen
• Bessere Nutzung der Möglichkeiten von Online-Kommunikation und Social Media

In der Krise befinden sich alle Beteiligten in einem Ausnahmezustand. Mit professioneller Unterstützung gelingt es oftmals schneller, diesen wieder zu beenden.