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30–08–2017

Medienarbeit


Journalistenumfrage – was nervt am meisten?

Journalistisches Arbeiten besteht zu großen Teilen aus Fragen stellen – nicht verwunderlich, dass sie es am meisten stört (51 Prozent), wenn sie keine Reaktionen auf ihre Anfragen erhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage.

Auf Platz zwei der größten „Nerv-Faktoren“ landet die Schönfärberei der Pressesprecher. Lobhudeln statt Fakten auf den Tisch zu legen: Diese Eigenschaft von PR-Profis stört 45 Prozent der Journalisten. Fast ebenso nervig finden sie, wenn Pressesprecher nicht authentisch und unehrlich sind (43 Prozent).

Als besonders alarmierend empfinden die Verantwortlichen der Umfrage, dass bereits an vierter Stelle der Kritik handwerklich schlechtes PR-Material steht. So geben 40 Prozent der Befragten an, dass sie unprofessionelles Pressematerial nervt. Je höher die Position, umso kritischer ist dabei der Blick auf PR-Content: Während nur 35 Prozent der einfachen Redakteure schlechte Pressemitteilungen kritisieren, tut es bei den Chefredakteuren jeder Zweite (51 Prozent).

Befragt wurden insgesamt 1.700 deutsche Medienmacher (Medien-Trendmonitor 2017).