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26–03–2015

PR & Praxis


Im Fokus: PR-Treibende in Österreich

Erstmals gibt es eine umfassende, österreichweite Studie über die PR-Praxis in Österreich. Fazit: viele machen PR, aber zu wenige sind dafür entsprechend ausgebildet. Neben den vielen, hochqualifizierten Experten betreiben auch immer noch zahlreiche berufsfremde Personen PR. Darunter leiden die Qualität und das Image der ganzen Branche.

 
Durchgeführt wurde die Berufsfeldstudie von der Universität Salzburg/Fachbereich Kommunikationswissenschaft in Kooperation mit dem Public Relations Verband Austria (PRVA). Ziel der ersten österreichweiten Berufsfeldstudie war nicht nur die professionelle PR-Branche zu untersuchen, sondern den Scheinwerfer vielmehr auf das Umfeld zu lenken. Gesucht wurden generelle Informationen darüber, wo, in welchen Unternehmen, von wem wie PR betrieben werden.

 
Die Erkenntnisse der Berufsfeldstudie sind Aufklärungs-, Informations-, und Bildungsauftrag sowohl für den PRVA als auch für andere Branchenverbände, für Universitäten und Bildungsinstitutionen, die PR in Forschung und Lehre bedienen“, betont PRVA-Präsidentin Ingrid Vogl. Ethik und Moral seien dabei verstärkt ins Auge zu fassen, ebenso wie eine Aufklärung über strategische Kommunikation, Kommunikationsmanagement, Analyse und Evaluierung. Die Bedeutung von qualitätsvoller und professioneller PR-Arbeit möglichst breit zu kommunizieren, bleibe daher weiter im PRVA-Fokus. Allgemein sei bereits heute ein Trend zur Anerkennung von PR als eigenständige Disziplin erkennbar. Auch die Aussage, dass PR fachliche und menschliche Qualifikation sowie Engagement benötigen, findet mehrheitlich Zustimmung.

 
Befragt wurden 165.543 Personen in Unternehmen, Agenturen und im NPO/NGO- und Politikbereich, geantwortet haben 3.375 Kommunikatoren. Die Befragung wurde im Zeitraum September 2013 bis Juni 2014 online durchgeführt.