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20–06–2013

Megatrend Gesundheit


Gesundheit wird mobil: Ein Blick über den Tellerrand…

Hierzulande äußert sich der Trend zur mobilen Gesundheit vor allem in einer Unzahl von Gesundheits-Apps für Smartphones. Was bei uns einen netten Zusatz-Effekt darstellt, rettet in Dritte-Welt-Ländern oftmals Leben. Gerade aus Ländern, wo eine nicht ausreichende medizinische Versorgung gegeben ist, kommen weitreichende Innovationen in Sachen mobile Gesundheitstools. Das Zukunftsinstitut wagt einen Blick weit über die Landesgrenzen hinaus…

 

In vielen Entwicklungsländern gibt es nur wenige Ärzte und Krankenhäuser für eine Vielzahl von Einwohnern. Ein Gesundheitssystem, das mit unserem so rein gar nichts gemeinsam hat. Nicht zu unterschätzen ist in Dritte-Welt-Ländern hingegen das gut funktionierende Handynetz. Wenig überraschend also, dass Entwicklungsländer die am schnellsten wachsenden Märkte für Mobiltelefone darstellen: Von 660 Millionen neuen Mobilfunkverträgen weltweit werden 80 Prozent in diesen Markets abgeschlossen. 2011 wurde der größte Zuwachs an Mobiltelefonen in Brasilien, Costa Rica, Kasachstan, Laos und Mali verzeichnet. In den afrikanischen Ländern Botswana, Gabun, Namibia, Seychellen und Südafrika übersteigt die Anzahl der Mobiltelefone sogar die Einwohnerzahl (vgl. Zukunftsinstitut, Megatrend Dokumentation Gesundheit, Dezember 2012). Und diese Vernetzung rettet Leben, indem die Kommunikation via Handy von Medizinern über Entfernungen und Grenzen hinweg genutzt wird. Mit SMS können beispielsweise Patienten Fragen zur ihrem Gesundheitszustand stellen, Jugendliche zu Gesundheitsthemen beraten oder sich Eltern über Impfungen informieren.

 

Zukunftsinstitut