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06–04–2018

Medienarbeit


Die wichtigsten Recherchequellen für Journalisten

Laut der Journalistenumfrage „Recherche 2018“ der dpa-Tochter news aktuell stellen das persönliche Gespräch sowie Pressemitteilungen für die große Mehrheit der Befragten noch immer die wichtigsten Recherchequellen dar.

Nummer Eins ist hierbei das persönliche Gespräch (88 Prozent). Auch die Pressemitteilung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit: 86 Prozent sagen, dass sie Pressemitteilungen für ihre Recherchen nutzen.

Roland Freund, stellvertretender Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur, meint diesbezüglich: „Eine gute Pressemitteilung ist eine Einladung zu einem Gespräch. Warum sollte man diese Einladung heute nicht mehr aussprechen.“

Abgefragt wurde auch, inwieweit sich die Zusammenarbeit zwischen Redaktionen und Unternehmen im Vergleich zu 2016 verbessert hat. Obwohl die Unzufriedenheit leicht abgenommen hat, bemängelt nach wie vor knapp die Hälfte der Medienschaffenden den fehlenden Dienstleistungsgedanken der Kommunikatoren.

In Hinblick auf zukünftige Technologien für den Redaktionsalltag zeichnen sich eindeutig zwei Trends ab: Mehr als jeder zweite Befragte glaubt, dass sowohl Datenjournalismus als auch Mobile Reporting in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen werden.