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24–11–2014

Visuelle Kommunikation


Bilderwelten – eine oft ungenützte Chance

Immer mehr neue Kommunikationskanäle halten Einzug in die Unternehmen von heute. Doch bei aller Innovation, hat der Großteil der Firmen oft nicht mal sein kommunikatives Pflichtprogramm erfüllt – Stichwort Bilderwelten in der Kommunikation.

 
Wenige Unternehmen haben bislang eine strategische Bilderwelt. Wirkungsvolle Bilder gehören – 21. Jahrhundert hin oder her – leider immer noch zu den größten ungenützten Wirkpotenzialen in der PR: Und dass, obwohl jeder weiß, welche Emotionen Bilder auslösen können. Fakt ist, Bilder können im Vergleich zu Texten wesentlich leichter wahrgenommen, verarbeitet und gespeichert werden:

 

Wahrnehmung
Schon der Bruchteil einer Sekunde, genauer gesagt ein Augenzwinkern, reicht aus, damit wir uns eine grobe Vorstellung von einem Bild machen können.

 
Aktivierung
Bilder aktivieren stärker als Texte. Daher wundert es kaum, dass wir Bilder VOR Texten beachten – Stichwort Bilddominanz. Während 90 Prozent der Leser die Bilder betrachten, lesen höchstens 50 Prozent einen Text zu Ende.

 
Verarbeitung und Speicherung
Bilder können leichter verarbeitet werden, sprich mit weniger gedanklicher Beteiligung. Um ein Bild mittlerer Komplexität so aufzunehmen, dass wir uns später daran erinnern, sind etwa zwei Sekunden erforderliche – in dieser Zeit nehmen wir im Vergleich dazu nur etwa sechs bis sieben Wörter auf. Studien haben zudem ergeben, dass wir noch nach Tagen Hunderte von Bildern wiederkennen können.

 
Zusammenfassend ermöglichen visuelle Bilderwelten die Chance, die Unternehmenspersönlichkeit zu transportieren. Sie können die mit dem Unternehmen verbundenen Emotionen zeigen und damit wiederum bei den Mitarbeitern, Kunden und anderen relevanten Stakeholdern positive Gefühle auslösen.